Prost!

7. Juni 2008

Bisweilen trifft man hier deutsche Getränke in ganz eigentümlichen Varianten an. Wein zum Beispiel, oder Sekt.

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Ein herber Rückschlag

6. Juni 2008

Heute rief Christine an, “meine” Personalvermittlerin: eine Absage. Das an sich wäre nicht so schlimm, aber die Begründung hat es in sich: My English writing is not strong enough, finden sie. Christine gab sich zwar Mühe, mir zu versichern, die Damen und Herren seien nicht einfach zufriedenzustellen und ganz besonders “picky”, aber ich frage mich jetzt doch: Habe ich ein noch grundsätzlicheres Problem mit den hiesigen Sprachen als ich bisher dachte?

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Polyglottisschläge

14. Mai 2008

Manchmal lese ich gedankenverloren den Text einer Anzeige oder die Beschriftung einer Cornflakespackung und wundere mich, dass da zweimal das gleiche steht. Den Rest des Beitrags lesen »


Sinfonia concertante

5. Mai 2008

Bevor ich vom Literaturfestival erzähle, habe ich noch einen anderen Bericht vom Wochenende, nämlich über unser erstes Konzert hier in Montreal: das Saisonabschlusskonzert des Ensemble Sinfonia, dem zweiten Orchester, in dem wir spielen. Und es gibt so einiges, was anders ist als in Deutschland (in Europa?), an ganz unerwarteten Stellen.

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Kulinarische Zeitverschiebung

25. April 2008

In Frankreich sagt man zum Frühstück “petit déjeuner”, zum Mittagessen “déjeuner” und zum Abendessen “dîner”. Nicht so in Québec.

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Verräterische Sprache

15. April 2008

Wenn ich “bei uns” sage, meine ich Deutschland. Und ich sage auch, dass wir nach zwei, drei Jahren entscheiden, “when we will come back to Germany” - korrekt wäre natürlich “go back”… Ich bin gespannt, wann sich das ändert. Wenn der erste Besuch aus Deutschland kommt? Wenn ich den ersten “Heimaturlaub” antrete?


Kleine Erfolgserlebnisse

11. April 2008

Das größte Handicap, wenn es darum geht, hier beruflich Fuß zu fassen, ist für mich das Französisch, bzw. meine mäßigen Kenntnisse desselben. Aber es ist Besserung in Sicht - und vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm wie es mir vorkommt?

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Sauer(teig) macht lustig

1. April 2008

Es gibt hier ja durchaus brauchbares Körnerbrot (ich berichtete…), aber selbst das körnigste kommt über die Qualität eines hellen Fünfkornbrots nicht hinaus. Vor allem gibt es keine schweren Roggensauerteigbrote (zumindest bin ich noch nicht fündig geworden), für mich der Inbegriff von kräftigem, würzigem Brot! Also ist doch ab und zu selber backen angesagt. Das Problem ist nur: ich brauche dafür Sauerteig. Den Rest des Beitrags lesen »


100g gemischte Sprachen, bitte…

31. März 2008

So pingelig die Provinz Quebec mit der Verwendung des Französischen sind, und ungeachtet der gerne im Radio interviewten frankophonen Sprachextremisten, der Alltag ist Zweisprachig. Wenn ich auf französisch stecken bleibe, wechselt mein Gesprächspartner meist schon von sich aus ins Englische (wie soll ich denn da französisch lernen?!?). Aber auch untereinander reden manche eine wilde Mischung. “C’est ok” würde kein Franzose sagen, aber für Kanadier ist es normal. Auch schon gehört: “Il a fait des jokes”. Und Holger hat im Restaurant einmal gesagt: “C’était très delicious”, und die Bedienung hat erst irritiert geschaut, als wir beide anfingen zu lachen. Den Rest des Beitrags lesen »


Ein guter Freitag?

24. März 2008

Auf englisch heißt Karfreitag “Good Friday”. Fast schon sarkastisch, oder nicht? Dann doch lieber “Vendredi saint”…
(Irgendwo habe ich gelesen, Good Friday käme von God’s Friday, so wie “good-bye” ursprünglich “Gott sei mit dir” bedeutete. Aber das stand auf irgend einer Internetseite - ob es stimmt? oder ist das nur Westentaschenmythologie?)