Prost!
7. Juni 2008Bisweilen trifft man hier deutsche Getränke in ganz eigentümlichen Varianten an. Wein zum Beispiel, oder Sekt.
Bisweilen trifft man hier deutsche Getränke in ganz eigentümlichen Varianten an. Wein zum Beispiel, oder Sekt.
In Frankreich sagt man zum Frühstück “petit déjeuner”, zum Mittagessen “déjeuner” und zum Abendessen “dîner”. Nicht so in Québec.
Es gibt hier ja durchaus brauchbares Körnerbrot (ich berichtete…), aber selbst das körnigste kommt über die Qualität eines hellen Fünfkornbrots nicht hinaus. Vor allem gibt es keine schweren Roggensauerteigbrote (zumindest bin ich noch nicht fündig geworden), für mich der Inbegriff von kräftigem, würzigem Brot! Also ist doch ab und zu selber backen angesagt. Das Problem ist nur: ich brauche dafür Sauerteig. Den Rest des Beitrags lesen »
Nicht weit von unserem tollen französischen Bäcker ist das “Bistro Détour”, was “Umweg” oder auch “Abweg” bedeutet. Ein bisschen irreführend, denn erstens ist es nicht abwegig, sich dorthin zu verirren, und zweitens ist das Essen dort mehr als Bistrofutter, sondern steht in bester französischer Kochtradition. Den Rest des Beitrags lesen »
Nachdem verschiedene Leute über meinen Blog sagten: “Da werde ich ja auch in Zukunft bestens auf dem Laufenden sein, was ihr so esst”, habe ich mich bei den kulinarischen Berichten ein wenig zurückgehalten. Zumal der Schnee als reißerisches Thema auch viel mehr hergab… Aber es wird der Sache nicht gerecht, denn natürlich essen wir hier weiterhin gut und genießen es!
Bei uns im Stadtteil sind die Voraussetzungen aber auch gut. Wir haben das ganz große Glück, eine “Boulangerie artisanale” in der Nähe zu haben - ein Bäcker also, der sein Handwerk versteht. Den Rest des Beitrags lesen »
Der Deutschen größte Sorge, wenn sie ins Ausland gehen, gilt ja immer dem Brot. Denn bekanntlich wird nirgendwo auf der Welt so gut und vielfältig Brot gebacken, wie bei uns. Frankreich? Ok, Baguette und Croissants sind etwas, was wir nie hinbekommen werden, aber nach spätestens zwei Wochen braucht man wieder etwas Anständiges zwischen die Zähne. England? Das Brot ist bestenfalls für Wettbewerbe der Art “Wer kann 2 m Toastbrot auf 20 cm zusammendrücken?” zu gebrauchen. Italien? Nicht schlecht, aber siehe Frankreich. Spanien? Gibt es da Brot? Und meine liebe Schwester hat ihr Jahr in Ruanda sicherlich nur deshalb gut überlebt, weil es in der Hauptstadt Kigali einen deutschen Bäcker gibt - und natürlich mit Hilfe der Schwarzbrot-Care-Pakete aus der Heimat.
Aber als kluger Deutscher, der ins Ausland geht, baut man ja vor. Den Rest des Beitrags lesen »
Holger hat Geburtstag, und oh weh, ich habe kein Geschenk für ihn. Aber wozu braucht man Geschenke, wenn man in einer Stadt lebt, in der es sooo gutes Essen gibt!
Zum Frühstück habe ich immerhin einen Geburtstagskuchen, zwar nicht selbst gebacken, nur selbst gekauft, aber dafür etwas ganz amerikanisches: Cheese cake, Typ “Blueberry swirl”. Wer jetzt Omas guten Käsekuchen mit Rosinen vor Augen hat, liegt völlig falsch. Den Rest des Beitrags lesen »
Die Montréaler feiern gerne, und gerne auch öffentlich, und kein Winterwetter der Welt kann sie davon abhalten, die größte Silvesterparty der Stadt Open Air zu veranstalten. Mitten in der Altstadt, auf der Place Jacques Cartier, spielen ab abends 10 Uhr Bands bis weit in den Morgen. Den Rest des Beitrags lesen »
Es ist wahrlich angenehm, in eine Stadt zu ziehen, die man zumindest schon ein bisschen kennt. Zwei Jahre sind keine allzu lange Zeit, vieles ist noch im Gedächtnis, anderes meldet sich wieder. Zum Beispiel die plötzliche Erinnerung, wo sich hier in der Innenstadt ein Supermarkt befindet - und hurra, er hat auch noch auf, und bietet ein großes und vielfältiges Sortiment. Damit ist die Grundversorgung für das Wochenende schon einmal sicher gestellt. Den Rest des Beitrags lesen »