Alltag
So allmählich kehrt Alltag ein, mir fallen immer weniger Dinge auf, weil ich immer mehr als normal empfinde. Hoffentlich geht mir nicht der Stoff aus… Aber nächste Woche beginnt meine liebe Schwiegermutter den sommerlichen Besucherreigen, und dann werde ich sicherlich die Welt hier noch einmal mit neuen, wieder ungewohnten Augen sehen. Bis dahin kann ich endlich einmal ein paar Dinge beschreiben, die so sehr alltäglich aber irgendwie doch anders als “daheim” sind. Leitungswasser zum Beispiel.
Dass das Leitungswasser hier stärker gechlort ist als in Deutschland, ist ja einigermaßen bekannt und hat mich nicht erstaunt. Allerdings scheint der Chlorgehalt von Stadtteil zu Stadtteil zu variieren. Bei uns jedenfalls (ha! “bei uns”! und ich meine nicht Deutschland!!!) ist es nicht so sehr viel; mit ein wenig Saft gemischt, kann man das Zeug sogar trinken. Aber man gewöhnt sich auch dran.
Dafür aber ist das Wasser unglaublich weich! Noch nie hatte ich so gutes Teewasser! Selbst der Spülkasten unserer Toilette, der ziemlich prähistorisch aussieht, ist vollkommen kalkfrei. Beim Hände- und Haarewaschen braucht man deshalb dreimal so lange, bis die Seife herausgespült ist… Dafür wird Putzen einfacher: selbst im Badezimmer ist nicht viel mehr zu tun als Staub zu wischen.
16. Mai 2008 um 6:30
es geht doch nichts über ein bisschen Alltag, wie wahre Kunst sagt ZEN ist es den zu schätzen und den Moment bewusst zu erleben, in diesem Sinne: fröhliches Putzen in Montreal!!
Ele