Schlappe Cäcilie, schlapper Blog

30. April 2008

In den nächsten Tagen werde ich wohl nicht dazu kommen, den Blog regelmäßig zu füllen. Ich bin nämlich als Freiwillige beim Literaturfestival “Metropolis Bleu” im Einsatz: Karten abreißen, Fragen beantworten, Mineralwasser für Autoren und Referenten bereitstellen und dergleichen mehr. Keine schwere Arbeit, aber ich muss den ganzen Tag reden, französisch oder englisch - und das schlaucht!!! Ein super Training, ich merke schon nach nur einem Tag einen deutlichen Effekt, aber für den Blog ist dann nicht mehr viel Energie übrig. In diesem Sinne: à bientôt! (Wahrscheinlich: nächste Woche.)


Doppelgeburtstag

28. April 2008

Am frühen Morgen habe ich das beste, ungewöhnlichste, besonderste Geburtstagsgeschenk meines Lebens bekommen: einen Neffen! Ja, ich bin Tante geworden, und meine Schwester Mutter, mein Bruder Onkel, meine Mutter Großmutter, mein Vater Großvater, meine Großmütter Uromis - hach, wie aufregend! Um kurz vor zwei Uhr nachts hiesige Zeit kam der Anruf, da war das Kindchen gerade mal anderthalb Stunden auf der Welt. (Nur zwei Stunden früher geboren und ich hätte, Zeitverschiebung sei dank, am 27. April erfahren, dass ich am 28. April Tante geworden bin - auch charmant…) Danach konnte ich erst einmal zwei Stunden nicht wieder einschlafen vor Freude und Aufregung und Begeisterung.

Es ist ein Christoph, und es ist alles dran und drin, was an einem Kind dran und drin sein muss. C. hat Geburtstag, trallallala, heute, wann auch sonst! Ach, wie gerne wäre ich jetzt dort und würde sie alle gewaltig durchknuddeln!

Und während ich wach lag, kam mir sehr lebendig die Erinnerung an die erste wichtige Geburt, die ich bewusst miterlebt habe, zurück: die meines kleinen Bruders. Den Rest des Beitrags lesen »


Re-cycling

26. April 2008

Seit heute habe ich wieder ein Fahrrad! Man könnte sagen, ich re-cycle auf einem recycelten cycle, anstelle meines vélo volé, meines geklauten Fahrrads… (Au wei, gibt es nach dieser kalauerschwangeren Einleitung noch jemanden, der sich traut weiterzulesen?)

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Kulinarische Zeitverschiebung

25. April 2008

In Frankreich sagt man zum Frühstück “petit déjeuner”, zum Mittagessen “déjeuner” und zum Abendessen “dîner”. Nicht so in Québec.

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Auch in Montréal gibt es Diebe

25. April 2008

Unser Haus hat, in typischer hiesiger Bauweise, eine Außentreppe. Auf dem ersten Absatz, vor unserer Wohnungstür, stelle ich üblicherweise mein Fahrrad ab und schließe es ans Geländer - das machen hier viele so. Die Nachbarin, die meinte, das sei doch viel zu gefährlich, habe ich nicht ganz ernst genommen, schließlich ist mir auch in Heidelberg nie ein ordentlich gesichertes Fahrrad geklaut worden. Doch heute morgen ging Holger aus der Tür, kam zurück und fragte: “Wo ist denn dein Fahrrad?”

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Ganz Gallien ist besetzt…

23. April 2008

… aber die Gallier leben! Im Bus Nummer 18 Est, mit dem wir von der Metrostation nach Hause fahren, sitzt häufig ein Mann mit grauem Schnauzer und, wenn es kalt ist, einer Ohrenklappenmütze mit langen Troddeln rechts und links, die aussehen wie Zöpfe. Holger und ich sind uns einig: das ist Verleihnix, wie er leibt und lebt. Zum Glück hat er seine Fische nicht dabei!


Puzzlefaces

22. April 2008

Mein liebstes Spiel in der Metro: Gesichter anschauen. Faszinierend, wie unterschiedlich Menschen aussehen können, und doch sind sie alle eindeutig Menschen! Und hier mischen sich so viele Rassen und Kulturen, dass jedes Gesicht ein kleines Rätsel ist.

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Go, Canadians, go!

22. April 2008

Kleiner Nachtrag in Sachen Hockey: gestern abend haben die Canadians gegen Boston gewonnen, 5:0. Eine Stadt im Freudentaumel - dabei war das doch erst die erste von vier Runden… Und ein bisschen Randale hat es auch gegeben, tststs.

Manche Busse haben sogar zur Zeit nicht ihren Bestimmungsort im Display stehen, sondern “Go, Canadians, go!” Was habe ich gelacht!


Wen interessiert schon Fußball…

21. April 2008

Was kann schon Nationalsport in einem Land sein, das sechs Monate Winter hat aber so gut wie keine Berge? (Lasst mir die Rockies aus dem Spiel - die sind nur ganz im Westen, ganz Zentral- und Ostkanada muss ohne Erhebungen über 1.000 m auskommen!) Ganz klar: Eishockey. Und die emotionale Beteiligung des Durchschnittskanadiers scheint ähnlich zu sein wie die Fußballbegeisterung eines Durchschnittsdeutschen im Jahr 2006 - aber nicht nur zu WM-Zeiten! Und im Moment sind die Play-off-Spiele der Nordamerikanischen Liga, da geht es natürlich ab.

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Gemischte Sommernachrichten

21. April 2008

Das ganze Wochenende war schönes Wetter, und es soll so weiter gehen: für heute sind 21, für morgen 22, für übermorgen 20 °Cvorhergesagt. Eigentlich wollten wir das schöne Wetter nutzen und ein bisschen die Umgebung erradeln, aber leider steht Holgers Fahrrad noch bei den Vermietern im Keller - und die waren seit Freitag ausgeflogen. Also mussten wir uns ein Alternativprogramm einfallen lassen.

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