28. April 2008
Am frühen Morgen habe ich das beste, ungewöhnlichste, besonderste Geburtstagsgeschenk meines Lebens bekommen: einen Neffen! Ja, ich bin Tante geworden, und meine Schwester Mutter, mein Bruder Onkel, meine Mutter Großmutter, mein Vater Großvater, meine Großmütter Uromis - hach, wie aufregend! Um kurz vor zwei Uhr nachts hiesige Zeit kam der Anruf, da war das Kindchen gerade mal anderthalb Stunden auf der Welt. (Nur zwei Stunden früher geboren und ich hätte, Zeitverschiebung sei dank, am 27. April erfahren, dass ich am 28. April Tante geworden bin - auch charmant…) Danach konnte ich erst einmal zwei Stunden nicht wieder einschlafen vor Freude und Aufregung und Begeisterung.
Es ist ein Christoph, und es ist alles dran und drin, was an einem Kind dran und drin sein muss. C. hat Geburtstag, trallallala, heute, wann auch sonst! Ach, wie gerne wäre ich jetzt dort und würde sie alle gewaltig durchknuddeln!
Und während ich wach lag, kam mir sehr lebendig die Erinnerung an die erste wichtige Geburt, die ich bewusst miterlebt habe, zurück: die meines kleinen Bruders. Den Rest des Beitrags lesen »
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Die liebe Verwandtschaft, Ego |
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Verfasst von C&H life in Montréal
26. April 2008
Seit heute habe ich wieder ein Fahrrad! Man könnte sagen, ich re-cycle auf einem recycelten cycle, anstelle meines vélo volé, meines geklauten Fahrrads… (Au wei, gibt es nach dieser kalauerschwangeren Einleitung noch jemanden, der sich traut weiterzulesen?)
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Nicht kategorisiert |
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25. April 2008
In Frankreich sagt man zum Frühstück “petit déjeuner”, zum Mittagessen “déjeuner” und zum Abendessen “dîner”. Nicht so in Québec.
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Kulinarisches, Sprachverwirrungen, Tücken des Alltags |
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25. April 2008
Unser Haus hat, in typischer hiesiger Bauweise, eine Außentreppe. Auf dem ersten Absatz, vor unserer Wohnungstür, stelle ich üblicherweise mein Fahrrad ab und schließe es ans Geländer - das machen hier viele so. Die Nachbarin, die meinte, das sei doch viel zu gefährlich, habe ich nicht ganz ernst genommen, schließlich ist mir auch in Heidelberg nie ein ordentlich gesichertes Fahrrad geklaut worden. Doch heute morgen ging Holger aus der Tür, kam zurück und fragte: “Wo ist denn dein Fahrrad?”
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Tücken des Alltags |
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22. April 2008
Mein liebstes Spiel in der Metro: Gesichter anschauen. Faszinierend, wie unterschiedlich Menschen aussehen können, und doch sind sie alle eindeutig Menschen! Und hier mischen sich so viele Rassen und Kulturen, dass jedes Gesicht ein kleines Rätsel ist.
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Begegnungen, Kultur(en) |
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22. April 2008
Kleiner Nachtrag in Sachen Hockey: gestern abend haben die Canadians gegen Boston gewonnen, 5:0. Eine Stadt im Freudentaumel - dabei war das doch erst die erste von vier Runden… Und ein bisschen Randale hat es auch gegeben, tststs.
Manche Busse haben sogar zur Zeit nicht ihren Bestimmungsort im Display stehen, sondern “Go, Canadians, go!” Was habe ich gelacht!
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Montreal erleben |
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21. April 2008
Was kann schon Nationalsport in einem Land sein, das sechs Monate Winter hat aber so gut wie keine Berge? (Lasst mir die Rockies aus dem Spiel - die sind nur ganz im Westen, ganz Zentral- und Ostkanada muss ohne Erhebungen über 1.000 m auskommen!) Ganz klar: Eishockey. Und die emotionale Beteiligung des Durchschnittskanadiers scheint ähnlich zu sein wie die Fußballbegeisterung eines Durchschnittsdeutschen im Jahr 2006 - aber nicht nur zu WM-Zeiten! Und im Moment sind die Play-off-Spiele der Nordamerikanischen Liga, da geht es natürlich ab.
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Montreal erleben |
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21. April 2008
Das ganze Wochenende war schönes Wetter, und es soll so weiter gehen: für heute sind 21, für morgen 22, für übermorgen 20 °Cvorhergesagt. Eigentlich wollten wir das schöne Wetter nutzen und ein bisschen die Umgebung erradeln, aber leider steht Holgers Fahrrad noch bei den Vermietern im Keller - und die waren seit Freitag ausgeflogen. Also mussten wir uns ein Alternativprogramm einfallen lassen.
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Montreal erleben |
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